Jörg Widmann – Stuttgarter Kammerorchester
Es ist ein Album, das mit seiner vielschichtigen Konzeption überzeugt. Im Zentrum steht dabei (auch was die Track-List angeht) Jörg Widmanns Ikarische Klage – eine frühe Komposition von 1999, gleichwohl…
zeitliche Eingrenzung: 1990 bis heute
Es ist ein Album, das mit seiner vielschichtigen Konzeption überzeugt. Im Zentrum steht dabei (auch was die Track-List angeht) Jörg Widmanns Ikarische Klage – eine frühe Komposition von 1999, gleichwohl…
Irgendwie steht der Titel des Albums in krassem Widerspruch zur Musik. Denn so «personal» wie es auf dem Cover heißt, ist diese Musik nicht. Sie ist vielmehr und vor allem…
Judith Wegmann spielt auf den Tasten, in den Saiten (auch präparierten) und insgesamt inside! Mit relativ wenig musikalischem Material kann man hier dieses Universum der vielen Leere, des Vorsichhinköchelns betreten und sich zwischen den Ohren dann mitziehen lassen.
Man darf sich hier auf ein spektakuläres Wenig mit viel Drin gefasst machen. Fast so wie beim weißen oder sonstigen farbigen Rauschen, nur dass diesem Tonrausch eines Cellos hier eine Richtung innewohnt, eine Formung und eine gewollte Wirkung.
In «Glitch God» wird gepulst und gepusht, bis kein Ton mehr auf dem anderen steht. Und dazwischen dann? Lyrische Linien zum Niederknien, zartes Zupfen und Ausweiden, schier unendlich gebogener Repetitionen. Das hört sich gut an.
Entstanden ist ein Panoptikum aus verwegenen Kompositionen, deren Klangpfund in der seltenen Instrumentenkombination liegt. Das ist mal farbiger, mal monochromer im Ergebnis, macht dichter und mal dünner. … Die beiden Musiker Jan Hennig (Kunstharmonium) und Ernst Breidenbach (Klavier) glückfallen!
Unendlich scheint das Repertoire dieser drei Musiker:innen – Marlies Debacker (Piano), Stefan Schönegg (Kontrabass) und Etienne Nillesen (Snare Drum) – zu sein, mit dem sie sich vollkommen klar, präzise und doch in schwebender Weise durch die akustischen Welten bewegen. … Es sind musikalische Inseln, die bislang auf der Landkarte der Musikgeschichte gefehlt haben.
Es ist kein Album wie jedes andere. Dafür steht das norwegische Label 2L mit seinen hochklassigen, durchweg audiophilen Produktionen, die wirklich nur ganz selten einmal einen Wunsch offen lassen. Dass…
Es ist wohl dem messbaren Erfolg der vorhergehenden Produktionen sowie dem Repertoire für Festtage zu verdanken, dass dieses Album physisch erhältlich ist und sich nicht nur im Nirwana des digitalen…
Ein in sich rundes Album mit vornehmlich englischsprachiger Musik zu den nahenden Festtagen und ihrem thematischen Umfeld. Mit Ausnahme zweier Stücke von Hildegard von Bingen und Barbara Strozzi stammt das…
Wie vollständig ist eine Edition, die sich Œuvres complètes nennt? Eine Frage, die sich angesichts dieses Albums aufdrängt, das mit der Einspielung von zwei frühen Werken die Perspektive auf Pierre…
Bei Stefan Goldmann «Input» wird kein Notat, sondern ein Resultat eine elektronischen Mixprodukts, das uns Hörenden unbekannt bleibt, in die Welt der Ensemblemusik rückabgewickelt. Das Ergebnis bleibt in sich aber ästhetisch dicht genug.