Tobias Hoffmann Jazz Orchestra – Innuendo

Tobias Hoffmann Jazz Orchestra – Innuendo

… Die Mischung aus relativ simplem Grundmaterial, das dann in jeder Komposition zur Entfaltung gebracht wird, bei der die Klangsumme wie bei einer Pflanze wächst und zum Blühen gebracht wird, ist unwiderstehlich. …

Keith Jarrett – The Old Country

Jarrett – The Old Country

das Triospiel außerordentlich in Balance, Mood und Interaktion und erzeugt diesen ästhetischen Reichtum, an dem man sich nicht satthören kann. Zugleich versagen sich hier meine Fähigkeiten, in Worte zu fassen, wie hier das Spiel der drei ineinandergreift; so selbstverständlich und doch voller Vielfältigkeit im Ausdruck ist es. Ein musikalischer Glücksfall mit froh-sentimentalen Momenten, die andauern …

Wolfgang Muthspiel – Etudes / Quietudes

Wolfgang Muthspiel – Etudes

Zum Ende des Albums schwingt er musikalisch zu Johann Sebastian Bach und zu Paul Motion aus, die nebeneinander und zueinander stehen wie zarteste Blüten, musikalischen Andachten des Glücks. Ja, ein Glücksfall, dieses Album von Wolfgang Muthspiel.

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Schick / Tuerlinckx / Zoepf – Ensemble A

Schick / Tuerlinckx / Zoepf – Ensemble A

… eher eine Mitarbeits-Musik, der man sich anvertrauen muss. Dann aber entsteht genau das, was man ein ästhetisches Glücksversprechen nennen kann, bei dem man hörend die Fäden immer neu ziehen darf.

Mengamo Trio: Chat bizarre

Mengamo Trio: Chat bizarre

Blendend aufgelegt ist das Trio von Sebastian Scobel an der Orgel, Philipp Brämswig an der Gitarre und Thomas Sauerborn am Schlagzeug. An der übernächsten Ecke geben die drei wieder Stoff unter den Rausch und hämmern pustevoll und geradeheraus den Popbrei durch die Formtülle, geradezu Prince-zisch beim Schlusstitel. Wadatsch!

M.E.A.N.: drei

M.E.A.N.: drei

Die vier Musiker schlabbern mit einer Spielfreude durch Genres und Klanggefühle: Mit Druck und Lässigkeit. Mit Leidenschaft und Verwirrtuosität sondergleichen.

Moss: Loopcity 1

Moss: Loopcity 1

Welcome in Loopcity 1. Man steht einem Ampelmännchen gleich an Klangspurenüberweg und lässt die Stimm- und Sprachfetzen durchrauschen.

Live At FreeJazzSaar 2019

Live At FreeJazzSaar 2019

Immer wieder ist es ein Wunder, wie sich diese vier Musiker im Metrum flexibel ausflankieren. Das rutscht wie von Geisterhand. Der erste Part von «Where is Charles?» brodelt und braust daher so irrwitzig auf und steht über ganze 43 Minuten unter einem permanenten Klangdruck. Ist schon heftig und ein Glück!

Koppel/Blade/Koppel – Time Again

Koppel/Blade/Koppel – Time Again

… Die Hammond-Orgel flötet mal hier, dann kreischt sie; die Drei drehen manchmal dermaßen auf, dass man vom Stuhl kippt, wenn zum Beispiel Al Agami als rappender Lyriker dem Trio Infernale im Titelstück «Time Again» zur Seite steht. Das ist ohne Umwege glanzvoll und pures Energiespiel …