John O’Gallaghers ANCESTRAL

Auf acht Tracks durchstreift das Quartett recht unterschiedliche Formen fließenden Umgangs mit Komposition und Improvisation. Das reicht von eher Klangbildgesamteinsichten bis zu puren Energie- und Virtuositätsströmen. Das Erstaunliche dabei ist, dass diese Kombinationen sowohl individueller Darstellung der Musiker Raum geben und zugleich vom großen Ganzen eingehegt sind.
Richardson: Afrofuturism

Bescheidenheit sieht anders aus: „Frank Zappa, Queen, Brian Wilson and Radiohead meets Schoenberg in a sci-fi 80s lounge“. So, so! Man könnte auch sagen, warum nicht mal einen musikalischen Thermomix experimentell nutzen, statt mit vorgeschriebenen Rezepten und warum die Zutaten eigentlich abmessen. Alles geht, alles muss rein. Nachher klingt es halt, wie es schmeckt. Dieser […]
Arthur Hnatek Trio – Static

Es brodelt, nix static. Feinstrukturen in Rhythmus und Harmonik. Dazu muss sich das Trio nicht überschlagen. Es reicht einfach, sich konsequent und mit einer geradezu abstrakten Klarheit kompositorisch zu formieren. So ein bisschen mondrianartig wirkt das. Fast maschinisch. Aber man soll sich da nicht irren, es brodelt dabei und die Musik webt sich dabei. Überhaupt […]