Robert Schumann
Die von Clara Schumann bei der Erstausgabe des Requiem op. 148 hinzugefügte Opuszahl gibt fälschlicherweise vor, es würde sich um eine «letzte» Komposition handeln. In der wirklichen Entstehungsgeschichte steht es…
Die von Clara Schumann bei der Erstausgabe des Requiem op. 148 hinzugefügte Opuszahl gibt fälschlicherweise vor, es würde sich um eine «letzte» Komposition handeln. In der wirklichen Entstehungsgeschichte steht es…
Die Herausforderung bei heutigen Alben liegt vor allem in der Auswahl der eingespielten Werke. Bei der noch immer auf Tradition setzenden Deutsche Grammophon ist das ganz augenscheinlich. Da prangte auf…
Obwohl das Album auf den ersten Blick vor allem (aber nicht nur) gängige Werke des Repertoires versammelt, überrascht Sebastian Manz im Booklet mit eigenen Überlegungen zur Konzeption. Etwas, was man…
Es dürfte spannend werden, wenn man den jungen niederländischen Violinvirtuosen Niek Baar beim Wort nehmen wollte. Denn seine Aufforderung, nach «unbekanntem Repertoire» Ausschau zu halten, liest sich wie eine Selbstverpflichtung.…
Ein Steg in sommerlicher Morgendämmerung. Nur selten einmal ist ein solch stimmungsvolles Coverfoto so dicht und überzeugend an der eingespielten Musik wie hier. Schade nur, dass man das aus dem…
… weil es auch ein großer musikalischer Spaß ist. Ja, doch: Die Stücke können ohne Gesang durchaus bestehen, gerade, wenn man sie neu formuliert – sie aktualisieren sich auf diese Weise in neuer Frische. Man kann es genießen, auf die Stimme zu verzichten. …
In der Kammermusik des 19. Jahrhunderts kommt am an Robert Schumanns Fantasiestücken op. 73 nicht vorbei. Dies gilt in erster Linie für alle Klarinettist:innen, aber auch für die Violine und…
Die Kunst der Interpretation einer Bearbeitung oder eines Arrangements liegt darin, das Original nur mitzudenken, es aber nicht zu imitieren, den nun veränderten Klangeigenschaften der Partitur nachzuspüren, sie von innen…
Bei dem Thema Musik für Kinder kommt man an diesem Album aus dem Jahr 2019 zunächst einmal nicht vorbei. Es präsentiert in knapp 132 Minuten eine von der Pianistin Corinna…
Trost in Tönen. So könnte man dieses programmatisch abgerundete und in sich ruhende Album charakterisieren. Auf dem bunten (und manchmal auch brutalen) Markt der Möglichkeiten hat Antoine Malette-Chénier damit nicht…
Eine richtige Rarität, und dies in gleich doppelter Hinsicht. Zunächst ist Armas Järnefelt (1869–1958) hierzulande wohl nur den allerwenigsten überhaupt dem Namen nach als Dirigent, Pianist oder gar Komponist bekannt…
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Eine gute Zeit für Gedanken an Schnee. Angeblich gibt es Kulturen, die sehr viele Worte für Schnee haben. Diese CD der Pianistin Shoko Kuroe zeigt, dass wir…