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Mengamo Trio: Chat bizarre

Mengamo Trio: Chat bizarre

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Blendend aufgelegt ist das Trio von Sebastian Scobel an der Orgel, Philipp Brämswig an der Gitarre und Thomas Sauerborn am Schlagzeug. An der übernächsten Ecke geben die drei wieder Stoff unter den Rausch und hämmern pustevoll und geradeheraus den Popbrei durch die Formtülle, geradezu Prince-zisch beim Schlusstitel. Wadatsch!

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M.E.A.N.: drei

M.E.A.N.: drei

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Die vier Musiker schlabbern mit einer Spielfreude durch Genres und Klanggefühle: Mit Druck und Lässigkeit. Mit Leidenschaft und Verwirrtuosität sondergleichen.

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Mehr über den Artikel erfahren Live At FreeJazzSaar 2019
Live At FreeJazzSaar 2019

Live At FreeJazzSaar 2019

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Immer wieder ist es ein Wunder, wie sich diese vier Musiker im Metrum flexibel ausflankieren. Das rutscht wie von Geisterhand. Der erste Part von «Where is Charles?» brodelt und braust daher so irrwitzig auf und steht über ganze 43 Minuten unter einem permanenten Klangdruck. Ist schon heftig und ein Glück!

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Koppel/Blade/Koppel – Time Again

Koppel/Blade/Koppel – Time Again

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… Die Hammond-Orgel flötet mal hier, dann kreischt sie; die Drei drehen manchmal dermaßen auf, dass man vom Stuhl kippt, wenn zum Beispiel Al Agami als rappender Lyriker dem Trio Infernale im Titelstück «Time Again» zur Seite steht. Das ist ohne Umwege glanzvoll und pures Energiespiel …

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Taranczewski: LOM

Taranczewski: LOM

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… Eine musikalische Umarmung – ein bisschen mehr schweben könnte es freilich trotzdem und auch ein bisschen mehr sich anerden. Bei «Sunflower Dream» oder «All that Land» ist man ganz dicht dran, am Wachtraum, an der glücklichen Fügung des Selbstverständlichen, ungegenständlich Konkreten, wo die Musik so flügelleicht schimmert.

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Eichheuser Quintett – Irgendwo dazwischen

Eichheuser Quintett – Irgendwo dazwischen

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… «Irgendwo dazwischen» heißt das Album und legt sich damit irgendwie auch nicht fest. Ein «Dazwischen» spielt sicher auch auf die Lebenssituation an, in der sich die Musiker:innen «zwischen Studium, Berufseinstieg, Auslandsaufenthalten und was sonst noch zum Leben als Jazzmusiker*in dazugehört hat» befinden. Das lässt die konzentrierte Spielkultur besonders interessant werden. …

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Randalu – Dichterliebe

Randalu – Dichterliebe

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… weil es auch ein großer musikalischer Spaß ist. Ja, doch: Die Stücke können ohne Gesang durchaus bestehen, gerade, wenn man sie neu formuliert – sie aktualisieren sich auf diese Weise in neuer Frische. Man kann es genießen, auf die Stimme zu verzichten. …

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Ullmann – Hemisphere 4

Ullmann – Hemisphere 4

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… Die Meisterschaft, wie sich das Quartett auch in mikrotonalen Gefilden bewegt und mit elektronischen Klängen umgeht innerhalb einer Welt der gelenkten Improvisation, ist schlechterdings überwältigend. Man darf sich hier einfach mal faszinieren lassen von so viel Ideenreichtum, der dabei immer durch seine Formung erst zum musikalischen Statement der schwebenden Selbstverständlichkeit ausreift. … #Jazz #Hörbar #Ullmann #Kosack #Lange #Saito

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