Telemann – 1721

Telemann – 1721

Ob es früher den Menschen auch so erging, dass sie beim Schreiben des Datums eine Zeit lang aus Gewohnheit noch am alten Jahr festhielten? Jedenfalls handelt es sich beim «Anno Domini» nicht um irgendeine Zählung, sondern seit der Verschriftlichung auch des Alltags um Anhaltspunkte, Marksteine oder gar Einschnitte. Und häufiger als man vielleicht vermutet, dienen […]

This entry is part 1 of 5 in the series HörBar #175 – Anno Domini

Mr. Charles the Hungarian

Mr. Charles the Hungarian

Wer Ende des 18. Jahrhunderts Dublin mit dem Boot erreichte, dem dürfte sich die auf dem Cover abgebildete Aussicht auf die Marineschule dargeboten haben. Und hätte man die Menschen der Stadt nach ihren musikalischen Vorlieben gefragt, wäre wahrscheinlich auch noch zu jener Zeit die Antwort «Mr. Handel» gewesen. Ob es sich bei dem kaum dem […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #165 – Schiffe

Benjamin Schaefer – Irregular Pearls

Schaefer – Irregular Pearls

Perlen Alter Musik hat der Pianist Benjamin Schaefer im Quartett mit dem Saxophonisten Christian Weidner, dem Bassisten Sebastian Gramss und dem Schlagzeuger Tilo Weber bei Georg Philipp Telemann und bei Carl Philipp Emanuel Bach aufgetan. Perlen? Irgendwie schon, ja. Aber auch Unscheinbareres, das erst im Quartettspiel seine spezielle Beleuchtung erhält und in der Vielfalt der eingesetzten Figuren musikalischen Denkens.

Werbung

Double / Michel Portal & Paul Meyer

Double / Michel Portal & Paul Meyer

Die Klarinette mit ihren drei Registern ist schon an sich ein herrliches Instrument. Wer aber schon einmal im Duo gespielt hat, hat sicher eine Ahnung davon, dass das wie ein intimes Gespräch mit vielen Farben und feinsten Nuancen des Ausdrucks sein kann. Und wenn die Stimmen schließlich in Terzen verschmelzen, entwickelt sich ein wunderbarer Wohlklang. […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #148 – Duo – Duett – Double

Telemann / The Wallfisch Band

Telemann / The Wallfisch Band

Kein anderes Label weltweit hat so einen langen Atem, kein anderes Label verspürt eine solche Lust und Risikobereitschaft für Entdeckungen auch gegen den Strom. Man muss nicht pathetisch werden, sondern einfach nur die diskographische Realität anschauen, um zu fragen, wo die klingende Telemann-Rezeption ohne cpo aus Georgsmarienhütte heute stehen würde. Musikfeste sind wunderbar, um sich […]

This entry is part 3 of 4 in the series HörBar #083 – Concerti

Georg Philipp Telemann

Georg Philipp Telemann

Schon länger wird mit dem Vorurteil, Telemann sei ein «Polygraph» gewesen, gründlich aufgeräumt. Denn es war schon seltsam: Ohne die ganze Breite und stilistische Variabilität seines musikalischen Schaffens zu kennen (denn nur ein kleiner Bruchteil war in Neuausgaben erreichbar), hat man ebenso rasch wie gründlich über einen Komponisten gerichtet, der unter seinen Zeitgenossen im 18. […]

This entry is part 4 of 5 in the series HörBar #060 – Kantaten

Jesu, meine Freude

Jesu, meine Freude

Jesu, meine Freude. Dieser erstmals 1653 mit Versen von Johann Franck und einer Melodie von Johann Crüger gedruckte Choral zählt bis heute zum Kernbestand protestantischer Kirchenlieder. Vor allem im 18. Jahrhundert haben sich zahlreiche Kantoren (und Organisten) mit ihm kompositorisch auseinandergesetzt: in Kantaten und Motetten (oder in Choralbearbeitungen) verschiedenster Art. Dass ein Album mit gleich […]

This entry is part 3 of 5 in the series HörBar #060 – Kantaten

Leipzig 1723 / Capricornus Consort Basel

Leipzig 1723 / Capricornus Consort Basel

Wer hat darüber nicht schon einmal zu später Stunde bei einem Glas guten Rotweins sinniert? Was wäre wenn… Wenn etwa im Falle Telemanns die Stadt Hamburg oder bei Christoph Graupner der Darmstädter Fürst eben nicht ein paar Goldmünzen draufgelegt hätten (um sie bei der Stange zu halten) und der eine oder andere die Wahl zum […]

This entry is part 3 of 5 in the series HörBar #046 – Anno Domini

London ca. 1720. Corelli’s Legacy / La Rêveuse

London ca. 1720 / Le Rêveuse

Dieses Album wirft einen so hochinteressanten wie farbigen Blick auf die Themse-Metropole zu Beginn des 18. Jahrhunderts – einer Zeit, in der sich das bürgerli­che Musikleben Londons in großen Schritten zu einem der aufregendsten von ganz Europa entwickelte. Hier konnte man als Impresario mit ansprechenden Inszenierungen im Handumdrehen reich werden und ebenso rasch bankrott gehen. Seit […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #046 – Anno Domini

Telemann / Miriways (1728)

Telemann / Miriways (1728)

Die Opern von Georg Philipp Telemann sind noch immer «terra incognita» (Pimpinone vielleicht ausgenommen). Wer aber hätte gedacht, dass der vielfach als «Polygraph» verunglimpfte Komponist während seines langen Lebens für Leipzig, Weißenfels und natürlich die Hamburger «Oper am Gänsemarkt» mehr als 50 Bühnenwerke geschrieben hat? Dass sich zwar vieles nachweisen lässt, sich aber nur weniges […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #042 – Barockopern

Solo – Emmanuel Pahud

Solo – Emmanuel Pahud

Recht bescheiden mit „Solo“ überschrieben, bietet diese Doppel-CD gleichsam eine klingende Enzyklopädie der Musik für Flöte allein: Angelpunkt sind die 12 Fantasien von Georg Philipp Telemann (um 1730), die zum älteren Kernreper­toire jedes Flötisten gehören. Dazu werden hier alternierend 14 Werke des 20. und frühen 21. Jahrhundert gesellt, beginnend mit Air (1995) von Toru Take­mitsu […]

This entry is part 2 of 6 in the series HörBar #015 – Miniaturen