what we do when in silence

Es gibt nichts Besonderes, es gibt nichts Unbesonderes. Ab und zu hält einen ein musikalisches Ereignis kurz beim Hören fest, ehe das gespielte Nichts sich Raum verschafft. Das ist schon faszinierend. Zeitlose Musik irgendwie.
Paal Nilssen-Love – 5th Of March 2021

Auf diese Musik muss man sich einlassen können und man benötigt ziemlich sicher ein recht gutes Equipment zur halbwegs erträglichen Wiedergabe der sieben Stücke, denn die Lautstärken reichen von kaum wahrnehmbar bis zu extrem laut.
Diese Musik erzeugt eine ganz eigene Klang- und Raumwelt, die man vorzugsweise wirklich im Livekonzert hören müsste …
Annea Lockwood – The Piano Works

«Ear-Walking Woman»: Herausgekommen ist eine Musik, die anscheinend völlig losgelöst ist von den ebenso typischen traditionellen Modellen der formalen Gliederung, sondern die dem nachhorcht, was sie jeweils aus dem gerade Entstehenden antreibt. Aber es handelt sich gleichwohl um Kompositionen, nicht um ein frei flottierendes Spiel aus und mit Improvisationselementen.
Agnel & Lanz – Ella

Sophie Agnel am und im Klavier und Joke Lanz an und über den Turntables mixen sich da eine Welt zusammen, die mal eher krachig, mal sehr spröde, dann wieder, durch an semantische Splitter, als gekniffene Musik sich launig, knuffig oder biestig darstellt.
Leykam / Meyer / Schaller – Krautinsel

Zurücklehnen und eintauchen. Das Nervensystem wird die Sache zu würdigen wissen. Und manchen Kurzkitsch durchleiten zu den Synapsen. Muss man auch können, als Hörender. «Let the filter wirbel!»
Hans Arnold – Interim

Was ist das? Das Setup besteht aus Wurlitzer Piano und stehender Bass Drum. Daraus und drumherum wird gefrickelt, geloopt und gewerkelt. Hobbykeller, Experimentalküche der Repetitions-Avantgarde? — Oder einfach nur ein Denkmal der Tonkunst? Dass das nämlich nicht zu einer geschmäcklerischen Sülze gefriert, dafür sorgt Hans Arnold immer wieder mit kleinen Steinchen, die er in die […]