György Ligeti / Cathy Krier

György Ligeti / Cathy Krier

Bei diesen Études hält man noch immer den Atem an. So neuartig, so frisch und so vielschichtig zeigen sie den Meister der Zwischenklänge auf dem Höhepunkt seines Alterswerks – und dies auf dem Klavier, das nur unter sehr bestimmten Umständen und Manipulationen Schwebezustände erlaubt. Ligeti, der selbst nie als Pianist hervortrat, hat es vielmehr verstanden, […]

This entry is part 5 of 5 in the series HörBar #079 – Études modernes
Richard Danielpour / Stefano Greco

Richard Danielpour / Stefano Greco

Werkkommentare von Komponisten können tief wirken oder auch nur banal sein; oftmals führt erst ein gemeinsames Gespräch zu den wahren Hintergründen eines Werkes oder seiner Bezeichnung. Selbst ein auktorialer Text vermag nicht recht zu überzeugen, wenn er nur Dinge benennt, die ohnehin den gedruckten Noten zu entnehmen sind. Ein wenig geht es mir so beim […]

This entry is part 4 of 5 in the series HörBar #079 – Études modernes
Vassos Nicolaou / Tamara Stefanovich

Vassos Nicolaou / Tamara Stefanovich

Auf Zypern geboren und seit seinem Studium in Köln, hat Vassos Nicolaou (*1971) einen großen Korb von insgesamt 15 Etüden komponiert. Obwohl durchnummeriert, handelt es sich um vier Sets unterschiedlichen Umfangs, die über acht Jahre hinweg zwischen 2008 und 2016 entstanden (Nr. 1–5, 6–8, 9–11, 12 und 13–15). Keine Etüden im engeren oder auch nur […]

This entry is part 3 of 5 in the series HörBar #079 – Études modernes
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Koharik Gazarossian / Nare Karoyan

Koharik Gazarossian / Nare Karoyan

Man merkt diesen Etüden kaum an, dass sie aus dem Jahr 1958 stammen. Eher könnte man sich viele der insgesamt 24 Nummern um die Jahrhundertwende (1900) vorstellen – so deutlich ist der Bezug zur romantischen Tradition, so klar der volksmusikalische Einschlag. Allerdings wird man aus der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts wohl kaum etwas von […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #079 – Études modernes
Philip Glass / Vicky Chow

Philip Glass / Vicky Chow

Nur wenige Komponisten beherrschen die Kunst, Ähnliches oder gar Gleiches in unterschiedlichen Farben und Facetten zu sagen und so als immer wieder neu zu präsentieren. Anton Bruckner wurde diese vergiftete Würdigung fälschlicherweise zuteil, und man muss wohl noch ein paar Jahre warten, bis sich dieses Urteil auch mit Blick auf die Musik von Philip Glass […]

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