Philippe Manoury

Philippe Manoury

Ohne Zweifel. Diese Produktion gehört zu den interessantesten mit vier Händen und zwanzig Fingern aus den letzten Jahren – und Philippe Manoury versteht es auf sehr beeindruckende, originelle und originäre Weise, den Klangbereich traditioneller akustischer Instrumente durch elektronische Verfahren zu erweitern, zu verfremden oder auch in Schleifen fortzusetzen. Wer einmal mit Manoury selbst gesprochen hat […]

This entry is part 5 of 5 in the series HörBar #076 – vierhändig
Amy Beach

Amy Beach

Bereits das Cover ist mir höchst sympathisch. Denn was kann es Schöneres geben, als die Sommerfrische auf dem Meer zu genießen? In diesem Fall war es Julius LeBlanc Stewart, der 1890 mit dem Gemälde On the Yacht ›Namouna‹ eine Szene des ausgehenden 19. Jahrhunderts festhielt. Das luxuriöse Schiff (mit Tiffany-Ausstattung und einem Hybrid-Antrieb im «verkehrten» […]

This entry is part 4 of 5 in the series HörBar #076 – vierhändig
Ries – Ogiński – Dussek

Ries – Ogiński – Dussek

Die mehrfache Teilung, die vorübergehende Auslöschung der stolzen Nation von der europäischen Landkarte und die Errichtung eines künstlichen Kongress-Gebildes machte die polnische Frage schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu einer europäischen – politisch wie musikalisch. Besonderen Ausdruck fand sie in den zahlreichen Polonaisen, die in Paris, Wien und anderswo komponiert und gedruckt wurden. Zugleich […]

This entry is part 3 of 5 in the series HörBar #076 – vierhändig
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Tournament for Twenty Fingers

Tournament for Twenty Fingers

Ein Album, das die ästhetische Zerrissenheit des 20. Jahrhunderts ganz unprätentiös vierhändig auf einem oder zwei Flügeln dokumentiert. Denn wo einst andernorts radikale Avantgardismen proklamiert wurden, gab es (zumal in Großbritannien) Komponisten, die die Brücken in die Vergangenheit nicht einrissen, sondern über diese mit gutem Gepäck und sehenden Auges in die Zukunft gingen. Dass etwa […]

This entry is part 2 of 5 in the series HörBar #076 – vierhändig
Jan Ladislav Dussek

Jan Ladislav Dussek

«Jene Musik, die wir die klassische zu nennen gewohnt sind, habe ich als Kind kennengelernt durch Vierhändigspielen.» So notierte es Theodor W. Adorno im Jahre 1933 in seinem Essay Vierhändig, noch einmal. Tatsächlich lebten viele Opern, Sinfonien und auch Streichquartette im bürgerlichen Salon oder in der Guten Stube auch noch nach der Erfindung der mechanischen […]

This entry is part 1 of 5 in the series HörBar #076 – vierhändig